Schulhund BaluIm neuen Schuljahr begleitet uns ein neues Mitglied durch den Unterrichtsalltag. Der Schulhund „Balu“, ein zwei Jahre alter Labrador, wird unsere Lehrkraft Pia Müller von nun an in regelmäßigen Abständen in die Schule begleiten. Die „Hundegestützte Pädagogik“ in der Schule hält momentan an immer mehr Schulformen Einzug. Inzwischen haben viele bayerische Schulen einen Schulhund im Einsatz. Wichtig für Sie zu wissen ist, dass der Hund immer im Team mit der Lehrkraft auftritt. Dieses „Mensch-Schulhund-Team“ bildet sich im Rahmen der Vorgaben und der für sinnvoll erachteten Ausbildungs-möglichkeiten stetig fort. Ein geeignetes Wesen und die Charakter-festigkeit des Hundes stellendie grundlegenden Weichen für den Einsatz des Schulhunds. Da die Rasse „Labrador“ Menschen und besonders Kindern gegenüber aufgeschlossen und freundlich ist, wird er auch oft als Begleit-, Therapie- oder eben Schulhund eingesetzt. Regelmäßige gesundheitliche Untersuchungen durch einen Tierarzt sowie eine stetige Überprüfung auf charakterliche Veränderungen werden von der Halterin vorgenommen. Zudem liegt auch eine Hundehaftpflichtversicherung vor. Längerfristig soll der Einsatz eines Hundes im schulischen Rahmen unter anderem folgende Vorteile mit sich bringen:
Schaffung eines besseren Lernklimas
Motivation der Schülerinnen und Schüler
Stärkung des Selbstbewusstseins der Schülerinnen und Schüler
Stärkung des Verantwortungsbewusstseins der Schülerinnen und Schüler
Konkret kann im schulischen Alltag dieser Einsatz so aussehen, dass sich „Balu“ im Rahmen des Unterrichtsalltags im Klassenzimmer frei bewegen darf. Die Kinder dürfen ihn aber nicht zu sich rufen. Der direkte Kontakt mit dem Hund kann von jedem Schüler frei entschieden werden. Ein Wegschicken des Hundes ist jederzeit möglich und erlaubt. Hund und Halterin treten dabei als Team auf. Natürlich werden auch andere wichtige Regeln gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern erarbeitet, bevor ein erstes Zusammentreffen mit dem Hund stattfindet. Eine eventuelle Angst vor Aggressionen und Beißanfällen ist (aufgrund der Rasse, der Voraussetzungen und der Ausbildung) absolut unbegründet. Dennoch werden die Ängste und Bedenken eines jeden Kindes ernst genommen. Der Umgang mit Hunden im Rahmen der Schule kann auch als Chance gesehen werden, Ängste zu lindern und einen natürlichen Umgang mit Hunden und Tieren im Allgemeinen zu erlernen. Auch wenn ihr Kind nicht den Unterricht bei Frau Müller besucht, kann es unter Umständen zu Begegnungen mit dem Schulhund im Schulgebäude kommen –  natürlich stets angeleint. Wir hoffen, dass Sie sich ebenso wie Balu auf die neue Herausforderung einlassen und wir noch bestehende Bedenken im Laufe des Schuljahres nach und nach bei Seite schaffen können. Balu jedenfalls freut sich auf den Kontakt mit den Schülerinnen und Schülern.
Pia Müller

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