Prävention kann nicht früh genug beginnen

Herr Degenkolb machte den Klassen klar, dass jegliches Fehlverhalten im Bereich der Bahngleise, wie z. B. Steine auf die Schienen legen, keine harmlosen Spielchen sind, sondern einen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr darstellen und entsprechend bestraft werden. Die Strafen reichen vom Verwarnungsgeld, über Bußgeld bis hin zu Haftstrafen von bis zu 10 Jahren. Auch die Schuldfähigkeit bzw. die Verfahrensweise zum Schadensausgleich wurde besprochen. So besteht eine Schadenspflicht 30 Jahre lang. Ein vermeintlicher Scherz im Jugendalter kann also bis weit in das Erwachsenenalter reichen.
Sehr ergriffen waren die Schülerinnen und Schüler, als ihnen verdeutlicht wurde, dass ein Auto bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h einen Bremsweg von ca. 50m hat, ein Zug bei gleicher Geschwindigkeit jedoch etwa 1 km bis zum Stehen braucht. Die Schätzungen der Schüler lagen bei ca. 300m.
Wir bedanken uns bei Polizeihauptkommissar Degenkolb für  einen interessanten und lehrreichen Vormittag.

Sabine Edling

 Jeder an unserer Schule steht in Beziehung zu anderen.
Ganzheitliches Lernen ist unser Ziel und unsere Herausforderung.
Achtung vor Mensch und Umwelt qualifiziert uns.
Wir sind ein Teil der Lebenswelt vor Ort.