Berlin – arm, aber sexy

berlin 2019 minNicht unter diesem Motto, aber unter den Fittichen von Frau Roßner und Herrn Rothballer machten sich im September 2019 achtundzwanzig Schüler/innen der Klasse 10b auf den Weg in die Hauptstadt, um dort in das hektische Leben einer Großstadt einzutauchen. Eingetaucht wurde natürlich nicht nur in das moderne Leben einer dreieinhalb Millionen Metropole, sondern auch in die Geschichte und Politik. Gleich am ersten Tag konnte der Bundestag besucht und uns dessen Arbeit auf der Besuchertribüne näher gebracht werden. An den folgenden Tagen standen der Tränenpalast und die Bernauer Straße auf dem Programm. Hier wurde vielen die reale Teilung Berlins bis 1989 erschreckend deutlich. Neben geschichtlichen Aktivitäten absolvierten wir natürlich auch eine ausgedehnte Einkaufstour (bei Starkregen und Windböen) und besuchten in den folgenden Tagen die Körperwelten, das Spionage Museum, Madame Tussauds und für viele das Highlight, die legendäre Blue Man Group. Neben so vielen Highlights gab es auch einen kleinen Einblick in die Graffiti- und Street Art Szene, die wir in einem der wenigen noch existierenden, alternativen Hinterhöfe Berlins betrachten konnten. Hier engagiert sich der Verein Schwarzenberg e.V. für den Erhalt künstlerischer Aktivitäten. Der Name dieses Vereins geht auf die Kreisstadt Schwarzenberg im Erzgebirge zurück, die nach dem Zweiten Weltkrieg für einige Wochen von der Sowjetunion unentdeckt und somit auch unbesetzt blieb. Durch die vielen Eindrücke verging die Woche wie im Flug und es wurde schon wieder Zeit, Abschied zu nehmen. Jedoch nicht ohne einen kleinen morgendlichen „Powerwalk-Spaziergang“, bei schönstem Sonnenstrahl, zur Siegessäule, den Herr Rothballer angeregt hatte. Ich wage zu behaupten, dass uns allen der „Alex“ mit seinen unterschiedlichen Performance-Künstlern in bester Erinnerung bleibt, der für uns immer wieder ein Treff- und Ausgangspunkt war und wo so manch ein Schüler zum Akteur spektakulärer Saltos wurde. Berlin hat uns zwar arm gemacht, aber an Wissen und Lebenserfahrung umso reicher. - Frau Roßner -

 Jeder an unserer Schule steht in Beziehung zu anderen.
Ganzheitliches Lernen ist unser Ziel und unsere Herausforderung.
Achtung vor Mensch und Umwelt qualifiziert uns.
Wir sind ein Teil der Lebenswelt vor Ort.

pano

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