Wo Menschen sind, da menschelt es!

 

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Finanziert wird die Unterkunft, welche der Diakonie Hochfranken angehört, über den Bezirk Oberfranken sowie durch Geld- und Sachspenden. Bei der kürzlich durchgeführten Herbstsammlung sammelte die Klasse 10 D über 500 Euro; hiervon werden die Bewohner im kommenden Jahr einen Ausflug in den Nürnberger Tiergarten unternehmen. Zudem konnten bei dem Besuch etliche Sachspenden wie Geschirr, Besteck, Gesellschaftsspiele und Plätzchen überreicht werden.

Auch die Hofer Bahnhofsmission ist eine Einrichtung der Diakonie Hochfranken und in Oberfranken die letzte ihrer Art. Hier versorgen eine hauptamtliche sowie eine ehrenamtliche Mitarbeiterin täglich bis zu 30 Personen mit warmen Getränken und unendlich viel Herzenswärme. Dank der großzügigen Spenden der Bäckerei Reindel kann meist auch Kuchen angeboten werden. Während der Öffnungszeiten (Mo-Fr, jeweils 9-16 Uhr) suchen Menschen aus allen Gesellschaftsschichten und Altersgruppen, überwiegend aber Bedürftige, hier Unterschlupf. Häufig ist dies für sie die einzige Möglichkeit, sich aufzuwärmen, Gespräche zu führen und ohne Angst vor Diskriminierung soziale Kontakte zu knüpfen. Gerade jetzt in den Wintermonaten erhalten sie hier auch Decken und warme Kleidung. Zu den Aufgabenfeldern der Bahnhofsmission gehört auch das Begleiten von beispielsweise allein reisenden Kindern oder beeinträchtigten Personen, Hilfe bei Umstiegen oder die Beratung gestrandeter Reisender. Ein wahrer Dienst am Menschen also.

Ermöglicht wird diese Institution hauptsächlich durch Spenden, den Fakt, dass die Räumlichkeiten und Strom von der Deutschen Bahn gestellt werden, und nicht zuletzt natürlich durch das Engagement ehrenamtlicher Helfer. Dementsprechend sucht die Bahnhofsmission händeringend nach ehrenamtlichen Mitarbeitern und Praktikanten (ab 18 Jahren).

Wir bedanken uns herzlich bei Leiterin Fr. Cornelia Jahn, ihrer Kollegin Fr. Anja Klein sowie den beiden Kolleginnen der Bahnhofsmission für den warmen Empfang, die Einblicke in ihre vielseitigen Tätigkeiten und die offenen Gespräche.

Die Klasse 10 D mit Fr. Komraus und Fr. Roßner

 Jeder an unserer Schule steht in Beziehung zu anderen.
Ganzheitliches Lernen ist unser Ziel und unsere Herausforderung.
Achtung vor Mensch und Umwelt qualifiziert uns.
Wir sind ein Teil der Lebenswelt vor Ort.

pano

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