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Beleidigung (Schwachkopf), Nötigung (Weg versperren), Körperverletzung (Faustschlag) und eine schwere Körperverletzung (Schlagen mit dem Koffer)!

Dieses und weitere Szenarien wurden der Klasse 10b am 04.02.2020 beim Zivilcourage Seminar von Herrn Degenkolb und Herrn Ludwig schauspielerisch vorgeführt. Die beiden Bundespolizisten gaben den Schülern einen Einblick, wie man sich in einer prekären Gefahrensituation richtig verhalten sollte. Dabei waren die Zehntklässler nicht nur Zuschauer, sondern auch selbst in den unterschiedlichen Situationen Akteure, um nachempfinden zu können, wie es sich anfühlt, belästigt zu werden. Anschließend wurden gemeinsam Lösungsstrategien erarbeitet und gleich aktiv ausprobiert. So erfuhren wir beispielsweise, dass es wichtig ist, wenn man von einer fremden Person bedrängt wird, laut und deutlich „Nein, lassen Sie mich in Ruhe“, zu sagen. Das hat vor allem zweierlei Gründe, durch die hörbare Artikulation werden andere Passanten aufmerksam und das Siezen signalisiert, dass ich diese Person nicht kenne. Natürlich war dies für die Abschlussschüler ungewohnt und eine Herausforderung so etwas umzusetzen, wobei es von den Beamten einen wertvollen Tipp gab, man solle das in seinem Zimmer mit einer Wand üben. Denn so würden circa 67% der Täter aufgeben, wenn eine solch unerwartete verbale Gegenwehr käme. Weitere hilfreiche Ratschläge waren zum Beispiel andere Personen direkt anzusprechen, Notinseln aufzusuchen, höflich zu bleiben und sich keinesfalls auf ein Handgemenge einzulassen. Ganz nach dem Motto: Lieber gebe ich dem Angreifer mein Geld oder Handy und präge mir genau ein, wie er aussah, bevor ich mich niederschlagen lasse. So kann später der Polizei eine exakte Täterbeschreibung gegeben werden, die dann weitere Schritte einleitet.
Abschließend erfuhren wir noch einige rechtliche, für manch einen auch überraschende, Grundlagen. So ist das Mitführen eines Messers grundsätzlich erst ab der Volljährigkeit, wohingegen Pfefferspray zur Abwehr von Tieren (hierunter würde ebenso ein Deospray fallen) bereits ab dem 14. Lebensjahr erlaubt ist.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass uns dieses mehrstündige Training sensibilisiert hat und wir für kritische Situationen besser gewappnet sind. Somit möchten wir uns laut und bestimmt bei Herrn Degenkolb und Herrn Ludwig von der Bundespolizei Selb bedanken! -  Alexandra Roßner -

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