Tag der offenen Tür

Tdot 008wVielfältige Versuche konnten ebenso bei der Fachschaft Physik durchgeführt werden, beispielsweise wie ein „Rosinenaufzug“ funktioniert oder das Testen der eigenen Reaktionszeit. Auch optische Täuschungen brachten die Gäste zum Staunen. Das soziale Profil wird sowohl durch individuelle Förderung von Schülern mit verschiedensten Beeinträchtigungen als auch durch soziale Projekte geschärft. Hierzu zählen die Lese-Patenschaften der 8. Jahrgangsstufe mit dem Kindergarten St. Pius, ein Projekt „Altenpflege“ der 8. Klassen und das Projekt „Wir spenden Wärme“ der 9. und 10. Klassen mit der Bahnhofsmission beziehungsweise dem Thomas-Breit-Haus in Hof. Die Fachschaft Sozialwesen zeigte anhand von sieben unterschiedlichen Standorten, die diverse Einschränkungen simulierten, wie es sich anfühlen kann, mit einer Beeinträchtigung leben zu müssen. So durften die Kinder in einen Altersanzug schlüpfen und somit am eigenen Leib erfahren, wie schwierig es für ältere Menschen sein kann, Treppen zu steigen oder eine PIN einzugeben. Ebenso konnten verschiedene Brillen, die u. a. den Grauen Star und den Tunnelblick nachempfinden, ausprobiert werden. Auch gab es Stationen zur Blindenschrift, Gebärdensprache sowie eine Simulation des Tinnitus.

In einem Spiel die Masse abschätzen und somit klare Vorstellungen von Größen gewinnen, wurde in der Fachschaft Mathematik ermöglicht. Außerdem testeten die Besucher ihr logisches  Denken und ihre räumliche / geometrische Vorstellung,  z. B.  mit einem Holzrätsel, einem Zauberwürfel oder einem japanischen Legespiel. Im Raum der Fachschaft Geschichte konnten die Gäste Gegenstände aus vergangenen Zeiten bestaunen. Sie erfuhren beispielsweise, was ein Stiefelknecht ist, wie ein Telefon mit Wählscheibe funktionierte und vieles mehr. Aber auch eigenes Engagement wurde im Anfertigen einer Urkunde mit Tinte und echter Gänsefeder, natürlich versiegelt mit Siegellack, oder beim Gestalten eines Lesezeichens aus Papyrus und Hieroglyphen umgesetzt. Eine weitere Anlaufstelle war für Eltern und manche Großeltern die Projektan- kündigungswand. Die Schüler suchten für das Projekt „November 1989 – was war hier los?“ Zeitzeugen für ein Interview. Etliche Besucher versprachen den jungen Leuten, sich als Zeitzeugen zu melden.

Tdot 006wAnhand von Memory und Domino konnten interessierte Schüler u. a. erforschen, wie viele Wörter aus dem Französischen sie bereits aus dem Alltag kennen. Im Fach Geographie testeten die Besucher mit digitalen Lernspielen ihr Wissen und nahmen die verschiedensten Unterrichtsergebnisse wie selbst gefertigte Landkarten oder ein 3-D-Plakat in Augenschein. Gebetswürfel konnten im Bereich Religion gebastelt und gestaltet werden. Glaubensbekenntnisse erkannten die Schüler anhand mehrerer  Dominos.  Auch verschiedene Bibelausgaben, heilige Bücher und Gebetsbücher in mehreren Sprachen lagen zum Anschauen und Lesen bereit. Im Fachbereich IT konnten die Besucher sich mit der Lernplattform „Kahoot“  selbst ausprobieren. Zudem wurden Programmierbeispiele vorgeführt und unsere Medienscouts informierten über ihre Arbeit.

Der Bereich Biologie ermöglichte den Kindern und Eltern das sonst Unsichtbare zu erkennen. Durch Mikroskope wurden z. B. Teile eines Kleinhirns oder der Stachel einer Honigbiene beobachtet sowie die Zellenstruktur von tierischen und pflanzlichen Zellen sichtbar gemacht. Aber auch viele spannende Präparate, beispielsweise der heimischen ungefährlichen Kreuzotter, konnten einmal ganz genau betrachtet werden.  Die Fachschaft Wirtschaftswissenschaften mit den Fächern Betriebswirtschafts-  lehre/Rechnungswesen und Wirtschaft und Recht informierten über Berufsorientierung und –vorbereitung, die an unserer  Realschule eine wichtige Rolle spielen. So findet regelmäßig in vielen Firmen der Region ein Bewerbungstraining statt. Zudem werden Betriebserkundungen zum Kennenlernen der verschiedensten Berufsfelder durchgeführt, ebenso ein jährliches Berufswahlseminar, Praktika in den 8. und 9. Klassen sowie eine Praktikumsmesse in der Schule. Erfolgreich begleitet wird dies durch die enge Zusammenarbeit mit Frau Kießling vom BIZ und verschiedene Kooperationen mit Firmen und Betrieben aus der Region.

Philipp-Lahm-Projekt

Tdot 049wGanz im Sinne des prominenten Namensgebers orientieren sich auch die Realschüler an den Ideen zur gesunden Ernährung und zu Bewegung im Schulalltag. An verschiedenen Stationen konnten die Besucher ihr Wissen testen, z. B. wenn es darum ging, Lebensmittel in gesund und ungesund einzuteilen. Auch Naschwerk kann gesund sein, wenn es aus Haferflocken und Honig hergestellt wird. Die Schüler führten sportliche Übungen vor, die die Beweglichkeit, Ausdauer und Koordination trainieren oder der Entspannung dienen. Aber auch die Fähigkeit einen Streit zu lösen oder sich die Eigenschaften eines Freundes bewusst zu machen, sorgen für ein gesundes Schulklima. Ach die Schülerbücherei lud wieder zum Reinschauen und Schnuppern ein. Neben den vorgegebenen Lehrplaninhalten können die Schülerinnen und Schüler in den verschiedensten Gebieten ihre Kreativität ausleben. So stellte sich unser Blechbläserensemble „Brasserie“ mit einer Probe während des Tages der offenen Tür vor und lud zum Verweilen und natürlich auch zum späteren Mitmachen ein. Bei unserer Fachschaft Sport konnten die Besucher ihr fußballerisches Können an einer Torwand unter Beweis stellen. Gleichzeitig wurden sie über den DFB-Fußball-stützpunkt an unserer Schule und über verschiedene sportliche Aktivitäten, z. B. unseren Sponsorenlauf, Sportfest u. a. informiert.

Auch in der Theater-AG, die jährlich erfolgreich ihre selbst geschriebenen Stücke vorstellt, und in der Kunst-AG können unsere Schülerinnen und Schüler ihre künstlerische Ader unter Beweis stellen. Sprachlich begabte Schüler können in den Wahlfächern „Tschechisch“ und „Spanisch“ ihren Interessen nachgehen. Hier luden unsere Spanisch-Schüler zu einem Gespräch ein, welches durch typisch spanische Köstlichkeiten „schmackhaft“ gemacht wurde.

Schule bedeutet nicht nur lernen, auch Verantwortung übernehmen ist wichtig. So konnten sich die Besucher am Stand der SMV anhand kleiner Spielchen über die Arbeit und verschiedenen Aktionen der Schülermitverantwortunginformieren.
Für den Gaumengenuss sorgten das Serviceteam der Realschule, welches den Gästen selbstgebackene Waffeln anbot und gleichzeitig den Bereich Hauswirtschaft und Ernährung vorstellte, und der Elternbeirat, welcher in einem Elterncafe verschiedene Getränke und Speisen servierte.

Sabine Edling

 Jeder an unserer Schule steht in Beziehung zu anderen.
Ganzheitliches Lernen ist unser Ziel und unsere Herausforderung.
Achtung vor Mensch und Umwelt qualifiziert uns.
Wir sind ein Teil der Lebenswelt vor Ort.

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