Besuch des Seniorenhauses Rosenbühl

Die andere Gruppe besuchte mit den Hausbewohnern den Garten der Sinne, in dem vor allem der Geruchssinn durch Rosmarin, Thymian und Lavendel sowie der Tastsinn beanprucht wurden. Darüber hinaus dient der schön angelegte Garten aber auch zur Bewegung und zur „geistigen Fitness“. Anfangs belächelten wir noch die Rätselaufgaben, die von der Pflegerin den Bewohnern gestellt wurden, bis wir selbst eine lösen sollten:

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Nun, kommen Sie auf die Lösung?

Gar nicht so einfach – auch wir mussten feststellen, dass unsere erste Vermutung, es handle sich um die Ameise, falsch war!!! (Die Lösung kommt auf der nächsten Seite)

Eine weitere Gruppe wurde direkt in die Beschäftigungstherapie mit einbezogen und spielte mit den Bewohnern „Mensch ärgere dich nicht“, wobei es hier weder für Alter noch für Jugendlichkeit einen Bonus gab, um den Sieg kämpfte man auf allen Seiten.

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Zum Abschluss dieses Vormittags trafen wir uns alle noch einmal mit der Pflegeleitung und ließen unsere neu gewonnenen Eindrücke Revue passieren. Hier wurde vor allem deutlich, dass nach kurzer Aufwärmphase der Umgang mit den älteren Menschen auch Spaß macht und man sich trotz des erheblichen Altersunterschieds gut verständigen kann und „fei jeder a weng a geschichtn erzähln konn.“

Auflösung des Rätsels:
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Statements von Schülern direkt nach dem Besuch:

Nele: „Mein erster Eindruck war überraschend, da alles sehr modern, freundlich und altersgerecht eingerichtet war. Die Leute dort haben sehr viel Spaß und fühlen sich dort wie zuhause. Sie haben sich auch über unseren Besuch gefreut.“

Paulina: „ Mein erster Eindruck war, dass es sehr liebevoll zugeht. Die Räume sind sehr schick und modern eingerichtet.“

Yannick: „Mir hat gefallen, dass die Leute offen waren und sich gefreut haben, dass wir da waren.“

Annika: „Die alten Menschen können sehr unterschiedlich sein, eine Frau war sehr schwierig, aber die Pflegerin setzte sie zu den anderen, die Bingo spielten und so wurde sie immer ruhiger.“

Malik: „Das Verhältnis zu den Bewohnern war sehr gut und der Umgang liebevoll.“

Denis: „Es war anders, als ich erwartet habe, da ich gedacht habe, dass die Bewohner nicht so gut gelaunt wären. Es war spaßig mit ihnen zu spielen.

Mustafa: „Ich persönlich bin überrascht, wie es im Altersheim ist, ich habe es ganz anders erwartet. Die Bewohner haben es eigentlich ganz gemütlich.“

Muhammed: „Mir hat es gefallen, dass alle etwas gemeinsam machen, also Bingo spielen oder in den Garten gehen.

David: „Wir durften alle Fragen stellen, die uns interessierten.“

Hannes: „ Wir haben im Garten eine Runde gedreht und ich durfte eine ältere Dame im Rollstuhl schieben.“

Kevin: Mir hat es gefallen, dass es einen geregelten Tagesablauf und vier Wohngemeinschaften gibt.“

 

 Jeder an unserer Schule steht in Beziehung zu anderen.
Ganzheitliches Lernen ist unser Ziel und unsere Herausforderung.
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Wir sind ein Teil der Lebenswelt vor Ort.

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